Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen

Aktuelles

Übergabe unseres Spendenchecks an BOS


Coronabedingt hat sich alles etwas verschoben. Aber nun war es soweit:

Frau Gisela Niebch hat am Samstag offiziell Herrn Daniel Merdes von BOS einen Spendenscheck überreicht. Die Leistungen sind schon vorher geflossen.

Mit Ihrer Hilfe kamen so mehr als € 13.000,00 zu Stande,
die den Orang Utans auf Borneo zu Gute kommen.

Wir sammeln fleißig weiter ... und Sie?

https://www.orangutan.de/einzelspende

Verlag Stadtjournal GmbH
Stadtjournal Gelnhausen


Die Tierklinik im Tierzentrum hat sich der Evidensia-Gruppe angeschlossen


Für Sie ändert sich nichts! Selbstverständlich bleibt das gesamte Team, wie Sie es bereits kennen, bestehen. Sie werden von der Umstellung nichts bemerken.

IVC Evidensia ist die führende Tiermedizin-Gruppe in Europa. In Zusammenarbeit in dieser großen Gruppe können künftig Synergien genutzt werden, die unseren Patienten nur zum Vorteil sind. Tierärzte und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachgebieten arbeiten zusammen und fördern damit einen raschen und effektiven Erfahrungsaustausch. Somit können wir die Qualität unserer tiermedizinischen Leistungen hoch halten und im Zusammenschluss mit den neuen Kollegen stetig verbessern.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf eine erfolgreiche Zukunft.

SARS-CoV-2 bei Katzen

Kürzlich hat Laboklin deren große Atemwegsprofile für die Katze um den PCR-Nachweis von SARS-CoV-2 ergänzt. Hier möchten sie uns ihr Zwischenergebnis mitteilen, das vielleicht auch zur Beruhigung des einen oder anderen Tierhalters beitragen kann:

1. Bisher wurden 460 Katzen getestet: bei keinem dieser Tiere konnte SARS-CoV-2 nachgewiesen werden.

2. Im Rahmen der Atemwegsprofile sind bei etwa 24 % der Tiere Infektionen mit mehr als einem Pathogen nachweisbar – Untersuchungsprofile helfen, alle in Frage kommenden Erreger zuverlässig nachzuweisen.

Quelle: Laboklin

Digitales Dentalröntgen beim Klein- und Heimtier – wo macht man das? 
Bei uns! Und zwar – ab sofort!

Digitale Röntgenaufnahmen gehören in unserem Haus schon lange zum Alltag. Auf Knopfdruck erhalten wir hervorragende digitale Bilder, können auf Chemikalien verzichten und schonen damit die Umwelt. Die Bilddaten stehen sofort zur Verfügung und können im Anschluss an die Untersuchung oder zu einem späteren Zeitpunkt weiter diagnostisch bearbeitet, verschickt und archiviert werden. 

Jetzt haben wir unsere Ausrüstung der bildgebenden Verfahren um eine Dentalröntgenstation erweitert.

Zahnerkrankungen wirken sich negativ auf die allgemeine Gesundheit aus. Oft sind Herz, Niere oder Leber in Mitleidenschaft gezogen. 

Erkrankungen der Maulhöhle stellen bei Tieren ein großes diagnostisches Problem dar, denn zum einen zeigen Tiere sehr spät erst Schmerzen und zum anderen sind etwa ein Drittel der Zahnerkrankungen nur über Röntgenaufnahmen nachzuweisen. 

Eine hohe Anzahl von Katzen leiden an einer Zahnresorption (bekannt unter dem Begriff FORL). Die sehr schmerzhafte Krankheit äußert sich über Defekte des Zahnschmelzes, die den gesamten Zahn und auch oft mehrere Zähne gleichzeitig betreffen können. Daraus resultieren freiliegende Zahnhalsnerven, die oft hochgradig schmerzhaft sind. Die Krankheit „schleicht“ oft über Monate hinweg. Kranke Tiere werden in freier Natur oft zu Opfern. Aus diesem Grund versuchen sie Schmerzen oder auch eine Erkrankung instinktiv so gut und so lange wie möglich zu verbergen. Ohne Dentalröntgen können nur etwa 12% der Zahnresoptionen klinisch erkannt werden. 

Weitere Erkrankungen z. B. auch bei Hunden sind nur per Röntgendiagnostik zu entdecken, so z. B. Kariesbildung in den Zahnzwischenräumen, Entzündungen an der Wurzelspitze, entzündlich bedingter Knochenabbau, Zahnfrakturen. Beim Spielen, durch Reißen an der Leine, Steinspiele etc. können Zähne oft feine Frakturen erleiden. Oft bleiben sie zunächst unbemerkt, aber schädigen den Zahn selbst oder auch den Kieferknochen. 

Heimtiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas und Degus) sind mit einem Gebiss ausgestattet, das die Zähne ein Leben lang wachsen lässt. Ein kontinuierlicher Abrieb der Zähne durch geeignete Nahrung ist essentiell. Ist das nicht gewährleistet, kommt es zu Schiefstellungen, scharfen Zahnkanten oder im schlimmsten Fall auch zu Abszessen und Verletzungen. Diese sind sehr schmerzhaft. Diese Entwicklung wird dann meist mit der Verweigerung von Nahrung beantwortet, welche negative Auswirkungen auf den Verdauungsapparat und Stoffwechsel hat. Im ungünstigsten Fall der Abszessbildung kann auch der Kieferknochen Schaden nehmen. 

Diesen und viele anderen Erkrankungen lassen sich mit dem Dentalröntgengerät in kürzester Zeit auf den Grund gehen. Damit auch unsere Tiere keine Zahnschmerzen erleiden müssen.

Gemeinsam mit Verstand

Aus gegebenen Anlass möchten wir vor dem Besuch in unserer Tierklinik für Kleintiere darum bitten, nachfolgende Regelung in den nächsten Tagen zu berücksichtigen:

1 - 1 Person pro Tier
2 - 2m Abstand zur nächsten Person halten
3 - nach Möglichkeit vereinbaren Sie vorher einen Termin, um die Wartezeit zu verkürzen


Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, dass wir alle weiterhin gesund durch diese schwierige Zeit gehen.

Sie wollen mehr wissen?

Lesen Sie hier, wie wir Ihr Tier medizinisch versorgen und betreuen können.