Tierzentrum Gelnhausen

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Akuter Durchfall bei Hund und Katze

von Dr. Ruffner-Edelmann

Durchfallerkrankungen kommen bei Hund und Katze immer wieder vor. Oftmals zeigen die Tiere bei guter Gesundheit für kurze Zeit breiigen Kot, der sich von selber innerhalb eines Tages wieder normalisiert. Dauert die Erkrankung aber länger an und zeigt das Tier ein gestörtes Allgemeinbefinden sollte unbedingt mit dem Besuch beim Tierarzt gehandelt werden.

Die möglichen Ursachen für eine Durchfallerkrankung sind vielfältig. Zum Einen ist es möglich, dass das Tier verdorbenes Futter aufgenommen hat oder das derzeitig angebotene Futter nicht verträgt. Das kann bei einem plötzlichen Futterwechsel genauso vorkommen wie bei einem Überfressen mit dem gewohnten Futter.


Infektiöse Ursachen, die Durchfall auslösen können, sind vielfältig. Ein massiver Befall mit Würmern (Bandwürmern und Rundwürmern) kann die Darmwand im besiedelten Bereich schädigen und die Verdauungsabläufe stören. Deshalb wird bei der Untersuchung immer nachgefragt, wie lange die letzte Entwurmung her ist. Nachweisen kann man den Befall mit Würmern durch eine Kotuntersuchung. Weiterhin gibt es noch Einzeller wie Giardien und Kokzidien, die durch ihre Anwesenheit im Darm die Verdauung beeinträchtigen können. Auch sie können über den Kot nachgewiesen werden.

Einige Virusinfektionen verursachen starke Durchfälle. Durch regelmäßige Impfungen (z.b. beim Hund gegen Parvovirose und Staupe) kann die Infektionswahrscheinlichkeit und die Krankheitshäufigkeit deutlich reduziert werden. Sollte das Tier jedoch nicht geimpft sein bzw. von einem Virus befallen sein, gegen das routinemäßig nicht geimpft wird, besteht die unterstützende Therapie in der Zufuhr von Flüssigkeit und Energie und dem Verhindern von weiteren Infektionen durch Bakterien.

Bakterielle Infektionen folgen nicht nur auf Virusinfektionen, sie können auch der eigentliche Verursacher eines Durchfalls sein. Sie können je nach Erreger leicht bis schwer zu behandeln sein. Bei großen Flüssigkeitsverlusten zeigen die Tiere deutliche Schwäche und nicht selten hohes Fieber.

Veränderungen beim Kotabsatz zeigen sich auch oftmals bei einer Verlegung eines Darmteiles. Die Ursache dafür kann ein aufgenommener Fremdkörper aber auch eine Einstülpung des Darmes sein. Die Diagnose kann in diesen Fällen mit Röntgenaufnahmen mit und ohne Kontrastmittel und durch eine qualifizierte Ultraschalluntersuchung gestellt werden.

Zusätzliche zu den eben vorgestellten Ursachen von Durchfallerkrankungen gibt es auch Krankheiten, die zwar auf den Darm wirken, die eigentliche Krankheitsursache ist aber nicht im Darm lokalisiert. Erkrankungen von Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse können ebenso den Darm beeinflussen wie Entgleisungen des Hormonhaushaltes.

Einige Medikamente wie z.B. Schmerzmittel können eine Fehlverdauung auslösen, ebenso wie viele Gifte, die Hund und Katze unabsichtlich aufgenommen haben können.

Bei Fragen zu diesem und anderen Themen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Ihr Team der Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen

Ihr Team der Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen


Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen

Vier Tierärzte führen hier an sieben Tagen in der Woche die Sprechstunde durch. Montag bis Freitag werden chirurgische Eingriffe und andere Eingriffe in Narkose durchgeführt. Den chirurgischen Bereich leitet Tierarzt Wolfgang Kestler, den Bereich der Diagnostik und inneren Medizin betreut Gisela Niebch, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere. Ein breites diagnostisches Spektrum ermöglicht eine schnelle Diagnosefindung und damit auch einen frühen Therapiebeginn, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Hierzu bietet die Tierärztliche Klinik Diagnostik wie Ultraschall, Herzultraschall, Endoskopie, digitales Röntgen, Blutuntersuchungen mit Auswertung im Haus und vieles mehr.
Desweiteren bietet die Klinik auch einen jährlichen Vorsorge-Check an, um noch vor dem Auftreten von Symptomen Krankheiten zu erkennen und zu therapieren. Eine adäquate Therapie Ihres Tieres ist unter anderem durch den chirurgischen Bereich und die Möglichkeit der stationären Aufnahme für zum Beispiel operierte Tiere oder Infusionspatienten gewährleistet. Hier werden auch verunfallte Tiere und andere Intensivpatienten betreut. Die Hunde der Helfer und Ärzte haben hier zum Beispiel schon des öfteren durch Blutspenden anderen Hunden das Leben gerettet
Auch über den täglichen Klinikalltag hinaus engagieren sich die Ärzte der Tierklinik rund um das Thema Tiere. So wurde eine Vortragsreihe veranstaltet zum Thema „Hunde mit Beruf“, in deren Rahmen unter anderem über Spürhunde, Blindenführhunde, Hütehunde und Jagdhunde referiert wurde. Ebenso bietet Fachtierärztin Gisela Niebch regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tierbesitzer an.

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